Unsere Fähre kam nachmittags am Hafen von Kota Kinabalu an. Da viele Gästehäuser im Backpackerviertel bereits ausgebucht waren, checkten wir im „1 City Hotel“ ein und fielen am frühen Abend völlig müde in unser grosses Bett. Ja, auch reisen macht müde…
Kota Kinabalu, auch KK genannt, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Sabah und hat ca. 450.000 Einwohner. Wir verbrachten hier unsere Tage mit dem Planen unserer nächsten Stationen. In Ost-Borneo ist es leider nicht so einfach spontan etwas zu unternehmen. Viele Aktivitäten muss man im Voraus buchen. Gerade in der Hauptsaison (die wir jetzt gerade haben) ist vieles schon ausgebucht. Nach einigen Besuchen in verschiedenen Tauchshops und Reisebüros entschieden wir uns für 3 Tage Dschungelerlebnis am Kinabatangan-Fluss und danach noch ein paar Tage tauchen. Seppel wollte eigentlich auch gerne den Mount Kinabalu besteigen. Dieser ist mit 4095m der höchste Berg Borneos. Der Aufstieg dauert 2 Tage und ist sehr (sehr!) anstrengend. Nicht nur wegen dem steilen Anstieg, sondern vor allem auch wegen der dünnen Luft dort oben. Dazu kommt noch, dass es extrem teuer ist. Somit haben wir uns doch dagegen entschieden.
Die restliche Zeit in KK verbrachten wir mit spazieren an der Waterfront, über den Markt schlendern, bei Starbucks Kaffee trinken und Fotos und den Blog bearbeiten. Ausserdem stillten wir unseren Bedarf nach westlichem Essen in einem guten italienischen Restaurant.